Tipps & Tricks rund ums Wohnen

Hilfreiche Tipps für den Umzug, zum Energiesparen und dem richtigen Heizen und Lüften in ihren vier Wänden.

Umzug geplant? Unkompliziert ins neue Heim.

Einen Umzug macht man nicht jeden Tag und dabei gibt es vieles zu bedenken und zu erledigen. Einen roten Faden zum Thema Umzug liefert die Seite www.casando.de. Hier findet man Checklisten, wichtige Adressen von Meldestellen, Handwerkern, Speditionen und vieles mehr. Sie können hier sogar Ihren Umzug versteigern, finden aber auch viele Tipps für den Umzug in Eigenregie. Eine kostenlose und unverbindliche Angebotsabfrage starten Sie bei Umzugsauktion.de.

Anträge für die Energieversorgung der WSW Energie & Wasser AG finden Sie hier. Ebenfalls sehr praktisch ist "Rathaus-Online" , wo Sie viele Hinweise zu notwendigen Ummeldungen inklusive der einzuhaltenden Fristen und viele der dazu notwendigen Formulare finden.

Tipps & Tricks rund ums Wohnen
Energie sparen – und die Umwelt schonen.

Gemeinsam die Energiekrise meistern

Unter dem Motto "Gemeinsam die Energiekrise meistern" haben unsere Expertinnen und Experten eine Taskforce für Mieterinnen und Mieter gegründet. Regelmäßig finden in unseren Quartieren Informationsveranstaltungen statt, wo wir gemeinsam mit unserem Partner der WSW die Hintergründe der aktuellen Situation erklären und Möglichkeiten zum Energiesparen aufzeigen. Außerdem informieren wir unsere Mieterinnen und Mieter über bereits umgesetzte Maßnahmen, zum Beispiel die Optimierung der Heizungsanlagen. Auch der Caritasverband Solingen/Wuppertal ist ein fester Bestandteil der Energieberatung. Mit dem Stromspar-Check des Caritasverbandes, für den die einkommensschwachen Mieter:innen direkt vor Ort einen Termin vereinbaren können, kommen Stromsparhelfer in die Haushalte und beraten, wo Energie gespart werden kann. Aufgabe der Taskforce ist es, Mieterinnen und Mieter über die aktuelle Lage aufzuklären, aber auch nach weiteren technischen Möglichkeiten zum Energiesparen zu suchen. Genauso wichtig ist es, über die Energieeinsparmöglichkeiten durch Nutzerverhalten zu informieren und motivieren.

Weitere Informationen zum Energiesparen bietet auch die Kampagne des Bundesministerium für Wirtschaft und Umweltschutz „80 Millionen gemeinsam für Energiewechsel“

 https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Navigation/DE/Home/home.html)

Kostenlose Stromspar-Checks

Die Stromspar-Helfer des Caritasverbandes, deren Einsatzzentrale sich in der Hünefeldstraße 84 befindet, bieten Haushalten einen kostenlosen Service an, die Arbeitslosengeld II oder andere Transferleistungen beziehen. Die Stromsparhelfer kommen in der Regel zweimal in die Haushalte. Beim ersten Besuch machen sie eine Bestandsaufnahme. Welche Elektrogeräte mit welchem Verbrauch sind vorhanden, wie hoch sind die Nebenkosten?

Geholfen wird dann sofort, denn die Caritas-Mitarbeiter:innen bringen Energiesparlampen, schaltbare Steckdosenleisten und Strahlregler für Wasserhähne mit. Diese Sparartikel werden den Haushalten kostenlos überlassen und auf Wunsch gleich installiert. Bis zum zweiten Besuch erstellen die Fachleute dann eine Übersicht über den weiteren Sparfahrplan und das Einsparpotenzial, das nicht selten bei 200 Euro im Jahr liegt.

Noch einmal tüchtig sparen können die Haushalte, wenn sie einen alten, energiefressenden Kühlschrank gegen ein besonders sparsames Modell austauschen. Hier sind unter bestimmten Voraussetzungen erhebliche Bezuschussungen bei der Neuanschaffung möglich.

Kontakt zum Stromspar-Check und zur Terminvereinbarung unter Tel. 0202 87049677.

Tipps & Tricks rund ums Wohnen
Richtig Heizen und Lüften.

Feuchte Zimmerdecken, Schimmelbildung, hohe Nebenkostenabrechnung. Das muss nicht sein! Feuchtigkeit und hohe Kosten - Oft ist die Ursache für beides in unregelmäßigem, zu geringem oder falschem Lüften zu suchen. Dazu kommt: Die großen Vorteile des modernen Bauens und die verwendeten Materialien helfen zwar, durch geringeren Einsatz der Heizung Geld zu sparen, doch ist gerade wegen der guten Isolierung eine ausreichende Lüftung der Räume notwendig. Mit doppelverglasten, dichten Fenstern und Türen ist ein unbegrenzter Luftaustausch wie zu Zeiten der alten Holzfenster mit Einfachverglasung nicht mehr gegeben. Als Sparmaßnahme nicht zu Heizen und zu Lüften hat daher fatale Auswirkungen. Diese Grundproblematik variiert von Raum zu Raum: In Küche und Bad werden oft sehr große Mengen an zusätzlicher Feuchtigkeit freigegeben. Aber auch das Schlafzimmer ist nicht zu unterschätzen, denn nachts gibt der Mensch sehr viel Feuchtigkeit ab, welche sich an den Wänden niederschlägt. Hier erhalten Sie wichtige Tipps gegen Feuchtigkeit in der Wohnung und zum optimalen Energiesparen in den eigenen vier Wänden.

1. Die richtige Raumtemperatur

Als Faustregel gilt: Jedes Grad, auf das Sie verzichten, spart 6 Prozent Energie. Das spüren Sie in der Wohnung kaum – aber direkt bei der nächsten Rechnung.

Einstellungen auf dem Heizungsventil

  • *: ca. 5° C, Frostschutz
  • Stufe 1: ca. 12° C
  • Stufe 2: ca. 16° C (z. B. für Schlafzimmer)
  • Stufe 3: ca. 20° C (z. B. für Wohn- und Kinderzimmer)
  • Stufe 4: ca. 24° C (z. B. für Badezimmer)
  • Stufe 5: ca. 28° C

2. Heizkörper frei lassen

Zugestellte Thermostate erfassen die Raumtemperatur nicht korrekt. Dies führt zu Hitzestaus und treibt die Heizkosten in die Höhe.

3. Auskühlung vermeiden

Im Winter sollte die Temperatur in ungenutzten Räumen zwischen 15° C und 17° C betragen, denn sonst kann Wärme aus den umliegenden Zimmern zum ungenutzten Raum „strömen“. Daher auch Türen von unbeheizten zu beheizten Räumen schließen.

4. Stoßlüften

Öffnen Sie das Fenster mehrmals am Tag für fünf bis zehn Minuten komplett und, wenn möglich für Durchzug sorgen. Feuchte Luft muss raus, frische Luft muss rein , daher ist das ‚auf Kipp‘ gestellte Fenster keine Lösung. Dieses lässt kaum frische Luft rein, aber ganz viel Wärme raus. Wiederholen Sie diesen Vorgang mindestens morgens und abends – auch wenn es draußen kalt ist. Wichtig: Schalten Sie den Heizkörper währenddessen aus und danach wieder in die gewünschte Stufe ein. Sonst heizen Sie direkt nach draußen und werfen Ihr Geld buchstäblich zum Fenster hinaus.

5. Nachts Rollläden runter

Im im Winter Wärmeverlust über die Fenster zu verringern, sollten über Nacht die Rollläden heruntergelassen werden.

6. Energieverbrauch kontrollieren

Kennen Sie Ihre Heizkostenabrechnung? Durch die Kontrolle der Jahresrechnungen können Abweichungen vom jährlichen Energieverbrauch festgestellt werden und es können mögliche Ursachen gefunden und geändert werden.

7. Heizung anlassen

Trotz der vermeintlichen Kosteneinsparung ist es wichtig, im Winter die Heizung nie komplett abzuschalten. Wenn sie immer mit geringer Intensität läuft, können die Wände genügend Wärme speichern. So bleibt die Temperatur im Raum länger erhalten, spart daher Energie und verhindert, dass der Wasserdampf in der Luft an den kalten Stellen kondensiert. So besteht weniger Gefahr, dass sich Schimmel bilden kann. Dabei geht es um Ihre Gesundheit, denn Schimmelpilze können Allergien und schwere Erkrankungen der Atemwege verursachen.

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