Tür an Tür - Sommer 2026

Sommer 2026 Das Magazin der gwg wuppertal Tür an Tür WIR LIEBEN WUPPERTAL Farbe auf Fassaden. NACHHALTIG Voll elektrisch. Das Wesentliche im Blick.

2 | INHALT ALLERHAND 4 Neuigkeiten kurz und kompakt. UNSERE MIETER:INNEN 6 Happy Birthday! WIR LIEBEN WUPPERTAL 9 Raum für Kreativität und Mut. 10 Farbe auf Fassaden. AUS DEM QUARTIER 12 Wohnen, wie andere campen. 15 Tipps. GUT BERATEN 17 Ihre Ansprechpartner:innen. BAUEN UND MODERNISIEREN 18 Ein Haus mit Geschichte und Zukunft. NACHHALTIG 20 Ich bin ein Star, bemalt mir mein Haus. 22 Unterwegs die Umwelt schonen. REZEPTE 24 Beerenstark! GANZ PERSÖNLICH 26 Im Gespräch mit Thomas Henseler. PREISRÄTSEL 29 Rätsel. 30 Kinderseite. 31 Impressum. 4 10 20

VORWORT | 3 Fotos: Uwe Schinkel. Der Sommer ist da! Urlaube, Ausflüge oder einfach ein Eis in der Stadt genießen – eine Zeit, in der sich das Leben ein Stück weit nach draußen verlagert. Und doch bleibt die eigene Wohnung der wichtigste Ort. Wir machen unser Zuhause zu einem Platz, an dem wir uns sicher und wohl fühlen. So auch unser Mieter Joachim Walberg. Er hat einen besonderen Lebensstil: Für ihn ist weniger mehr. Als Freiräumer – so wie er sich selbst nennt – beschränkt er sich auf das, was er wirklich zum Leben braucht, auf ein Minimum, das in wenige Kisten passt. Das ist ein Lebensstil, der nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig ist. Er verbraucht weniger und geht bewusst mit Ressourcen um. Joachim Walberg gehört zu den ersten Mieterinnen und Mietern, die in ihre neue Liebe Mieterinnen, liebe Mieter. Wohnung im Wohnpark Schellenbeck ziehen – unser Zukunftsquartier. In der Titel story unserer aktuellen Tür an Tür erfahren Sie mehr über Minimalismus, Herrn Walberg und seinen Umzug in den neuen Wohnpark Schellenbeck. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen sowie uns allen einen schönen und vor allem sonnigen Sommer. Herzlichst, Ihr Oliver Zier, Geschäftsführer der gwg wuppertal

Herzlich willkommen! Sechs neue Kolleg:innen verstärken das #teamgwg: Petra Niklas-Schewe im Rechnungswesen, Marita Kocharyan als Referentin Finanzierungsmanagement und Nachhaltigkeitskoordinatorin, Kai van der Hoven als Stabsstellenleiter Digitalisierung und Organisation, Azra Sevim Yazici (Auszubildende) und Simone Koch im Sozialen Immobilienmanagement und Romy Schmidt im Forderungsmanagement. Schön, dass ihr da seid! Lassen Sie sich nicht gehen, lassen Sie sich fahren. Gemeinsam fahren schont nicht nur Ihr Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Mehr Informationen zu diesem Angebot finden Sie auf: www.bergisch-move.de. Mit bergisch.move – der neuen Mitfahrplattform für Ihren Alltagsweg im bergischen Städtedreieck. Die Plattform wird durch unseren Partner Neue Effizienz GmbH zur Verfügung gestellt. Und so funktioniert es: Laden Sie sich die Karos Mobility App aus dem App- oder PlayStore herunter (bergisch.move ist darüber verfügbar). Geben Sie Ihre Strecke in der App an und wählen Sie Ihre Fahrt aus. Stimmen Sie sich mit Ihren Mifahrer:innen über den Chat in der App ab. Zusteigen und losfahren! Petra Niklas-Schewe Simone Koch Romy Schmidt Kai van der Hoven Marita Kocharyan Azra Sevim Yazici

Gute Gestaltung bringt Menschen zusammen: Unser Kundencenter wurde mit dem German Design Award 2026 „Excellent Architecture – Interior Architecture“ ausgezeichnet. Darüber freuen wir uns sehr. Anpacken, Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten – gemeinsam mit der Organisation Talbuddeln und vielen freiwilligen Helfer:innen wurden in Ronsdorf rund 1200 Setzlinge gepflanzt. Mit dabei war auch unser Kollege Lukas Fikus aus dem Team Großmodernisierung und Neubaumaßnahmen. Ein starkes Zeichen für unsere Umwelt und ein großes Kompliment für so viel Engagement. Eine gute Nachricht für unsere Azubis: Taner Yilmaz ist unser neuer Ausbildungsleiter. Mit seiner langjährigen Erfahrung bei der gwg steht der Prokurist und Ressortleiter dem gwgNachwuchs ab sofort mit Rat und Tat zur Seite. Baumhaft schön! Mit Erfahrung für die Zukunft der gwg. Ein Grund zum Feiern! Seit 2001 ist Britta Bömert im #teamgwg wuppertal. Am 19. März feierte sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Im Team Mieten und Nebenkosten ist sie im Forderungsmanagement tätig. Danke für dein Engagement über all die Jahre. Ein Vierteljahrhundert im Einsatz. ALLERHAND| 5 Foto (Taner Yilmaz): Uwe Schinkel, Fotos rechts: gwg wuppertal, Fotos links: Bettina Osswald. Ausgezeichnetes Design.

Kim Seelig und Rosa Paola Frazzetto besuchen Frau Vulfson zu ihrem 100. Geburtstag. Happy Birthday! Wie viele Kerzen passen eigentlich auf eine Geburtstagstorte? Eine gute Frage – vor allem, wenn es um einen 100. Geburtstag geht. Ein Alter, das nur wenige erreichen. Unsere Mieterin Frau Vulfson hat diesen besonderen Ehrentag nun gefeiert. In ihrer Wohnung an der Gustav-Heinemann-Straße verbrachte sie ihren Geburtstag gemeinsam mit ihren Söhnen. Glückwünsche kamen unter anderem von unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sowie von unserem Ministerpräsidenten Hendrik Wüst – und natürlich auch von uns. Oliver Zier, Paola Frazzetto und Kim Seelig besuchten die frischgebackene 100-Jährige, die seit fast dreißig Jahren Mieterin bei der gwg ist. Gemeinsam wurde ein wenig gefeiert und geplaudert. Auf die Frage, wie man ein so hohes Alter erreicht, hat Frau Vulfson eine klare Antwort: „Aktiv bleiben und Menschen kennenlernen!“ In ihrer alten Heimat, der UdSSR, hat sie früher viel gearbeitet. Auch heute achtet sie darauf, jeden Tag zwischen 1000 und 2000 Schritte zu gehen. Dabei helfen ihr ihr Rollator und der Aufzug im Treppenhaus. Außerdem ist es ihr wichtig, immer gut informiert zu bleiben. Sie liest, schaut fern und bleibt im Kontakt mit den Menschen in ihrem Umfeld. Eine große Rolle spielen dabei für sie die Angebote der Diakonie im Nachbarschaftstreff OASE direkt vor ihrer Haustür. Frau Vulfson, wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute! 6 | UNSERE MIETER:INNEN

Foto: Uwe Schinkel.

Gemeinsam am Start: das Team gwg. On Feier! Die ersten Mieter:innen sind bereits in ihr neues Zuhause im Wohnpark Schellenbeck eingezogen – der perfekte Anlass, um Quartier und Nachbarschaft gemeinsam zu feiern. Genau das möchten wir mit Ihnen auf unserem Mieterfest „Tag des Quartiers” tun. Seien Sie dabei: am 11.07.26 von 12-16 Uhr im Wohnpark Schellenbeck an der Agnes-Miegel-Straße. Freuen Sie sich auf Spiel, Spaß und gute Gespräche bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken. Feiern Sie mit – wir freuen uns auf Sie! 8 | ANZEIGE

Raum für Kreativität und Mut. Fotos: Uwe Schinkel. Kindern Zeit und Selbstvertrauen schenken – genau darum geht es beim Projekt „Kultur am Vormittag“. Professionelle Künstler:innen aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz und Theater besuchen dafür wöchentlich Wuppertaler Grundschulen und gestalten jeweils zwei Stunden voller Kreativität. WIR LIEBEN WUPPERTAL | 9 EIN TOLLES PROJEKT. 1600 Schüler:innen, 12 Schulen, 65 Klassen – die Bilanz von „Kultur am Vormittag“ kann sich wirklich sehen lassen. Seit 2011 fördert die Winzig Stiftung das Projekt. Wie der Name bereits verrät, finden die Stunden am Vormittag – also während des regulären Stundenplans – statt. So wird sichergestellt, dass tatsächlich alle Kinder erreicht werden. Dabei wird eine Klasse in der Regel über drei Schuljahre begleitet. Die Kinder werden in dieser Zeit nicht nur in ihrer Persönlichkeit, sozialen Kompetenz und künstlerischen Ausdrucksfähigkeit gestärkt, sie entwickeln darüber hinaus auch Freude am Lernen, die sich positiv auf alle Schulfächer auswirkt. ZU BESUCH. Die gwg wuppertal unterstützt dieses großartige Projekt, und deshalb haben wir es uns nicht nehmen lassen, mal wieder selbst vorbeizuschauen. Im Februar besuchte unser Geschäftsführer Oliver Zier gemeinsam mit Rüdiger Theis, dem Gründer und Vorstand der Winzig Stiftung, eine „Kultur am Vormittag“-Stunde in der Klasse 2b der Grundschule Wichlinghauser Straße. Mit viel Energie und Begeisterung zeigte die Tanzkünstlerin Lisa Evels den Kindern, wie viel Spaß Bewegung macht. Momente wie diese stärken Selbstvertrauen, Kreativität und Gemeinschaft – weiter so! Weitere Infos: kultur-am-vormittag.de

Eine Intervention von Manuel Di Rita.

EIN GROSSARTIGER ABSCHLUSS. Dass wir über drei Jahre Teil dieses besonderen Projekts sein durften, macht uns stolz. In dieser Zeit ist eine Sammlung überlebensgroßer Malereien entstanden, die den urbanen Raum nachhaltig verändert hat. Die Kunst ist in den Quartieren angekommen und begeistert dort nicht nur Wuppertaler:innen, sondern auch Besucher:innen aus aller Welt, die unsere Stadt unter anderem wegen dieser eindrucksvollen Werke entdecken. Eine echte Bereicherung für Wuppertal! ALLES EINE FRAGE DER PERSPEKTIVE. Das gilt auch für Manuel Di Rita alias PEETA. Der venezianische Künstler ist seit den frühen 90ern fester Bestandteil der Graffiti-Szene. Weltweit bekannt ist er für seine 3D-Styles und Trompe-l’œils*, die er präzise auf Leinwände und Hausfassaden überträgt – So auch an unserer Fassade am Steinweg 21. Es zeichnet sich durch das für PEETA typische Zusammenspiel von Farbe und Form, Licht und Schatten sowie Graffiti und abstrakter Malerei aus. Auch hier wird seine wichtigste Inspiration deutlich: die Skulptur. Sie ermöglicht ihm den direkten Zugang zur Dreidimensionalität. Fotos: Uwe Schinkel. 34 Kunstwerke von über 30 internationalen Künstler:innen: das beeindruckende Ergebnis des Urbanen Kunstraums Wuppertal. Insgesamt sechs der Murals befinden sich auf Gebäuden der gwg und sind über verschiedene Quartiere im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die beiden letzten entstanden Ende 2025. GELBE WAND IN WUPPERTAL. Bei dem Mural „RISE UP” auf der Rückseite unseres Geschäftsgebäudes in der Hoeftstraße 35 und 41 handelt es sich um ein Doppelkunstwerk. In knalligen Farben unterbricht dieses Werk den grauen Großstadtdschungel. Urheberin des gigantischen Street-Art-Gemäldes ist die Dresdner Künstlerin MadC, mit bürgerlichem Namen Claudia Walde. Seit 25 Jahren macht sie Kunst. Angefangen mit einer Sprühdose, ist sie in der Szene mittlerweile weltweit bekannt und stellt ihre Kunst auf der Straße sowie in Galerien aus. Das Mural RISE UP der Leipziger Künstlerin MadC. WIR LIEBEN WUPPERTAL | 11 Farbe auf Fassaden. *frz. für Augentäuschung

„Wohnen, wie andere campen.” Joachim Walberg, XX Jahre, Minimalist. Münster, Paris, Düsseldorf – das sind nur einige Orte, in denen Joachim Walberg bereits gelebt hat. Seit 2020 ist er Wuppertaler. Und was für einer: Er ist total überzeugt von dieser Stadt, die er regelmäßig zu Fuß oder mit Nahverkehrsmitteln erkundet. Besonders angetan haben es ihm die Treppen. Bereits um die 70 hat er schon erklommen.

AUF DAS WESENTLICHE KONZENTRIEREN. Seit seinem Umzug in unsere Stadt ist er gwg-Mieter: der Wohnpark Schellenbeck (Agnes-Miegel-Straße) ist sein Zuhause. Glücklich ist er dort auf 35 m², denn mehr braucht er nicht zum Leben. Joachim Walberg bezeichnet sich selbst als Freiräumer, der sich auf das Wesentliche konzentriert. Ganz eng verbunden ist dieser Ansatz mit dem Minimalismus, einem Lebens-stil, der das „Weniger“ in den Mittelpunkt stellt: also wenig materiellen Besitz. LEBENSPHILOSOPHIE ALS PROZESS. Herrn Walberg besitzt jeweils zwei Hosen, für Sommer und Winter. „Mehr brauche ich nicht“, sagt er ganz selbstverständlich, „ich kann ja eh nur eine tragen.“ Ein Blick in seinen Schrank zeigt: Hier ist alles auf ein Minimum reduziert – aber es reicht. Es geht ihm darum, sich bewusst zu entscheiden und sich nicht von viel Besitz vom Wesentlichen des Lebens ablenken zu lassen. Diese Lebensphilosophie war und ist ein Prozess. Noch vor 10 Jahren besaß er einen 4-türigen Schrank voller Kleidung und unzählige Bücher. „Das brauche ich heute nicht mehr – je weniger ich besitze, desto unabhängiger bin ich.“ WENIGER IST MEHR LEBEN. Während der Modernisierung seines Wohnhauses ist er, wie viele andere Mieter:innen, in eine Ersatzwohnung im Quartier umgezogen. Das war für ihn kein Problem. Ein Umzugswagen war nicht nötig. Den Umzug hat er mit einem Bollerwagen gemacht. Bei dieser Gelegenheit hat er seinen Herd an einen Umzugshelfer verschenkt. Ihm reicht seitdem eine Elektroplatte. Sein Motto: „Ich möchte wohnen, wie andere campen.“ NACHHALTIG WOHNEN AN DER SCHELLENBECK. Herr Walbergs Minimalismus ist nachhaltig: Er konsumiert weniger, verschenkt Dinge, die er nicht mehr braucht, und hat ganz bewusst kein Auto. Dabei endet der Gedanke der Nachhaltigkeit nicht an seiner Wohnungstür. Auch bei der aktuellen Modernisierung des Wohnparks Schellenbeck spielt der bewusste Umgang mit Ressourcen eine große Rolle. Genau wie bei Herrn Walbergs essenzialistischem Lebensstil steht Effizienz hier an erster Stelle. Durch die Modernisierung wird der Energieverbrauch der Häuser deutlich reduziert. Eine verglaste Vorhangfassade senkt die Wärmeverluste auf ein Minimum und schafft gleichzeitig zusätzlichen Wohnraum. Die ersten Wohnungen sind im April fertig geworden – darunter auch Joachim Walbergs neues Zuhause. Mit der zeitweisen Umsiedlung während der Bauarbeiten und dem Ergebnis der Modernisierungsarbeiten ist er sehr zufrieden: „Das hat die gwg richtig gut gemacht.“ Foto: Uwe Schinkel. AUS DEM QUARTIER | 13

EINE EMPFEHLUNG VON JOACHIM WALBERG. Jenke von Wilmsdorff experimentiert sich durch die TV-Landschaft. In seiner Sendung „Das Jenke-Experiment“ begibt er sich oft in Extremsituationen; eine davon war die Auseinandersetzung mit Besitz. Jenke bezeichnet sich selbst als Sammler. Urlaubssouvenirs, Kleidung, Bücher, Bilder in seiner Wohnung – findet man alles im Übermaß. Welche Dinge braucht er wirklich? Um das herauszufinden, räumt er seine Wohnung leer und startet bei null. Eine sehenswerte, unterhaltsame und informative Auseinandersetzung. Abrufbar auf YouTube: Medientipp: 14 | AUS DEM QUARTIER Umzug geht bei Herrn Walberg schnell.

Das ist nur wenig Platz – trotzdem passt darauf alles, was wirklich zählt. Kristina Flick ist Ordnungscoachin und Expertin für strukturiertes Aussortieren und gelebten Minimalismus.Die gebürtige Wuppertalerin hat vor einigen Jahren begonnen, ihren Besitz radikal zu reduzieren – und dabei nicht nur Platz geschaffen, sondern echte Leichtigkeit, Zeit und Zufriedenheit gewonnen. Diese Erfahrung hat ihr Leben verändert – und genau das gibt sie heute weiter. Ein Quadratmeter. Fotos: Uwe Schinkel (links) , Lena Heckl (rechts). TIPPS | 15 DREI FRAGEN AN KRISTINA FLICK. Du hast dich ganz bewusst von vielen materiellen Dingen getrennt. Was genau hat sich dadurch in deinem Leben verändert? „Als ich anfing, in großem Stil auszusortieren, habe ich mir hauptsächlich Ordnung und Klarheit in meinem Zuhause gewünscht. Aber es stellte sich schnell heraus, dass strukturiertes Aussortieren so viel mehr Vorzüge mit sich bringt. Natürlich, die Ordnung ist ein großer Teil davon. Dass ich nur noch das besitze, was ich wirklich liebe und nutze, bedeutet im Alltag, dass nichts Unnötiges mehr rumsteht, dass Handgriffe leichter gehen, weil Schränke und Schubladen nicht überfüllt sind, dass ich keine Dinge mehr suche, sondern weiß, wo alles ist.”

16 |TIPPS Gerade in Familien mit Kindern sammelt sich schnell viel an. Nicht alle wollen ganz konsequent den Minimalismus leben, aber sehnen sich doch oft nach mehr Ordnung. Hast du konkrete Tipps? „Ja, auf jeden Fall! Man muss keine Minimalistin oder Minimalist werden, um die Vorteile von weniger Besitz in das eigene Leben einzubauen. Als Familie besitzt man nun mal ein paar mehr Dinge als ein Single-Haushalt. Das ist völlig normal, und gleichzeitig ist gerade hier so viel Potenzial für ein leichteren und entspannteren Alltag. Als Familie würde ich auf jeden Fall immer im Wohnbereich beginnen mit dem Aussortieren von Bereichen, die jeden Tag genutzt werden und den Alltag erleichtern. Also zum Beispiel in der Küche, oder im Eingangsbereich mit Schuhen und Jacken. Die oberste Frage beim Aussortieren ist immer: Nutze ich diese Sache wirklich? Ist es etwas, ohne das ich nicht leben könnte? Würde ich es wieder kaufen, wenn es weg wäre? Also ganz konkret: Beim Aussortieren von Alltagsbereichen würde ich auf jeden Fall von innen nach außen Platz schaffen. Ansonsten wäre es nur oberflächliches Aufräumen.” Kurz und knapp! ORDNUNG: Ich besitze nur noch, was ich wirklich nutze und liebe. Das schafft Ordnung. AUSSORTIEREN: Nutze ich das? Würde ich es vermissen? Müsste ich es wieder kaufen? BEWUSSTER KONSUM: Ich wähle genauer aus, was ich wirklich brauche, und bin zufriedener. Was sind die drei größten Vorteile aus deiner Sicht, wenn wir unseren Besitz reduzieren? „Ich würde sagen: mehr Ordnung, mehr Zeit und mehr Zufriedenheit. Mit dem letzten Punkt rechnen die wenigsten. Ich bezeichne das in meiner Arbeit oft als „innere Leichtigkeit“. Es ist die Kombination aus weniger Aufgaben durch weniger Besitz und weniger bzw. bewussterem Konsum. Zusätzlich kultivieren wir viel mehr Wertschätzung für das, was wir besitzen. Wir nehmen die Dinge bewusster wahr, pflegen sie besser und entwickeln auch eine besondere Art Dankbarkeit. Weniger, aber besser. Wir wählen genauer aus, was wir wirklich brauchen, und dadurch passt es auch besser zu uns und unserem Alltag. Wir sind zufriedener, weil wir nicht länger denken, irgendwo gäbe es noch etwas Besseres. Aussortieren befreit von Ansprüchen und inneren und äußeren Verpflichtungen. Ich kann es nur jedem empfehlen, diesen Weg zu gehen. Jede Sache weniger befreit und schafft Freiraum für das Wichtige im Leben.” Mehr Infos unter: einquadratmeter.com

NOTRUFE Polizei 110 Feuerwehr / Rettungsdienst 112 Kreditkarten-Sperrnotruf 116 116 Apothekennotruf 0800 0022833 TECHNISCHER NOTDIENST Bei technischen Notfällen (z. B. Rohrbruch, Heizungsausfall oder anderen gravierenden Störungen) außerhalb der Geschäftszeiten nutzen Sie bitte unseren Notdienst. Fon 0202 9311-280 KONTAKT gwg wuppertal Hoeftstraße 35 42103 Wuppertal Für alle allgemeinen Fragen und Anliegen rund um Ihr gwg-Zuhause: Fon 0202 93110 service@gwg-wuppertal.de ÖFFNUNGSZEITEN Montag – Freitag, 9 – 13 Uhr und nach individueller Vereinbarung Ausschneiden und aufhängen – damit Sie uns immer schnell erreichen können. www.gwg-wuppertal.de Bettina Sieberts Isabel Bömert Luisa Pagliaro Paul Jakobi Christin Karzig Kim Seelig WIR SIND FÜR SIE DA: einfach, schnell, digital und persönlich! Nadia Amaadachou Kundenservice-Team. Unser Service-Team heißt Sie bei uns herzlich willkommen und beantwortet Ihnen gern alle allgemeinen Fragen oder findet für Sie die richtigen Ansprechpartner:innen. Kundenberater:innen. Unsere Kundenberater:innen unterstützen Sie kompetent und persönlich bei allen Anliegen rund um Ihr gwg-Zuhause. Miriam Trinkaus GUT BERATEN | 17 Foto links: Lena Heckl, weitere Fotos: Bettina Osswald.

VOM HOTEL ZUM ALTENZENTRUM. Nach nur zwei Jahren Bauzeit öffnete das elegante Nobelhotel 1931 seine Pforten für Reisende aus aller Welt. Es bot 70 Zimmer mit rund 100 Betten und seinen Gästen allerlei Annehmlichkeiten: eine Bar, ein Klubzimmer, eine Bierstube, eine Konditorei und ein Restaurant, das zu den beliebtesten der ganzen Stadt zählte. Der Zweite Weltkrieg setzte dem Glanz jedoch ein jähes Ende: Das Hotel brannte aus. Trotz Wiederaufbau und Neueröffnung konnte es nie wieder an seine besten Zeiten anknüpfen. Dennoch blieb es lange ein wichtiger Ort für Politik und Kultur. Selbst bekannte Persönlichkeiten wie Willy Brandt und Johannes Rau waren zu Gast. Erst Mitte der 70erJahre endete der Hotelbetrieb dann endgültig und ein Altenzentrum, das bis heute dort zu Hause ist, zog in das Gebäude ein. Ein Haus mit Geschichte und Zukunft. 18 | BAUEN UND MODERNISIEREN Was der Barmer City wirklich fehlt: ein luxuriöses 5-Sterne-Grandhotel für echte Weltstars. Das dachten sich auch die nach Amerika emigrierten Unternehmer Ferdinand Thun und Henry Janssen in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts – immer dann, wenn sie mal wieder ihre Heimatstadt besuchten. Aus dieser Idee entstand ein Bauwerk, das bis heute prägend für Wuppertal und seine Entwicklung ist. Das ist der Wuppertaler Hof. Kristin Degener, Annette Berg, Miriam Scherff, Oliver Zier, Michaela Clausius (Reihenfolge von links nach rechts).

Foto (links): Uwe Schinkel, Fotos: Emil Leitner, Wilhelm Fülle, Max Biegel, Wilhelm Fülle (2). MODERNE ARBEITSWELTEN. Der Wuppertaler Hof bot stets Raum für wichtige öffentliche Institutionen – bis heute. Und genau das soll auch so bleiben. 2023 begannen wir mit den Modernisierungsarbeiten. Mit einem Investitionsvolumen von rund 13,1 Millionen Euro wurde das Gebäude energetisch saniert und auch in Sachen Barrierefreiheit auf den neusten Stand gebracht. Zudem bilden 30 km verlegte Datenkabel die Basis für moderne Arbeitswelten, die unseren Mieter:innen, dem Jobcenter sowie dem Gebäudemanagement Wuppertal, dabei helfen, die Zukunft unserer Stadt erfolgreich zu gestalten. GRUND ZU FEIERN. Bei der feierlichen Schlüsselübergabe wurde dann der neuste Abschnitt in der Geschichte des Wuppertaler Hofs eingeläutet. Dabei würdigte auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Mit dem erneuerten Wuppertaler Hof entsteht ein Ort, der historische Substanz bewahrt und zugleich moderne Verwaltungsarbeit ermöglicht. Die neuen Räume bündeln wichtige Angebote der Stadt an einem zentral erreichbaren Standort und schaffen damit einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.“ Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Projektabschluss. Ein Gewinn für Wuppertal, die Menschen – sowie für ein Gebäude mit großer Geschichte und Zukunft. Wuppertaler Hof in den 30er-Jahren: Eingangsbereich, Restaurant, Außenansicht und Bierstube (von links oben nach rechts unten).

FÜR DEN NATURSCHUTZ. Die Dämmung unserer Fassaden leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs, sondern bietet auch eine Angriffsfläche für die spitzen Schnäbel von Spechten. Die dabei entstehenden Löcher werden dann oft von Staren und Sperlingen als „Nachmieter“ genutzt. Doch das ist insbesondere für unsere Gebäude ein echtes Problem. Eindringende Feuchtigkeit, Schimmel und Verschmutzung führen zu Schäden. Kurzum: Die Löcher müssen geschlossen werden. Um den Lebensraum der Tiere dennoch zu erhalten, haben wir für unser Quartier am Domagkweg 30 hochwertige und artgerechte Nistkästen installiert – geeignet für verschiedene Vogelarten, wie Star und Sperling. Pünktlich zur Brutzeit wurden diese an den Fassaden montiert, sodass die Vögel ihr neues und sicheres Zuhause rechtzeitig beziehen können. Ich bin ein Star, bemalt mir mein Haus. Mit Farbe, Fantasie und jeder Menge guter Laune wurde unser Quartier am Domagkweg ein Stück bunter – und zugleich wurde ein Zuhause für gefiederte Gäste geschaffen. Bei einer besonderen Malaktion gestalteten unsere Mieter:innen gemeinsam mit ihren Kindern Vogelkästen für Stare und Sperlinge. Organisiert von unseren Azubis verbindet diese Aktion Naturschutz mit nachbarschaftlichem Miteinander.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur elit. NACHHALTIG | 21 Für mehr Farbe im Artenschutz griffen unsere Azubis das Thema auf und entwickelten daraus eine ganz besondere Aktion. Gemeinsam mit unseren Mieter:innen und deren Kindern wurden die Vogelhäuser bemalt. Farben, Pinsel und Getränke standen bereit. Dann hieß es, Bierbänke zusammenschieben und kreativ werden. Bei bester Stimmung und trockenem Wetter entstanden so zahlreiche liebevoll gestaltete Unikate. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: farbenfrohe Vogelhäuser, die nicht nur optisch ein Highlight sind, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz leisten. Ein Projekt von Herzen – und von unseren Azubis! „Wir wollten nicht nur Ersatz für die weggefallenen Brutplätze schaffen, sondern das Thema Artenschutz aktiv im Quartier verankern.” AHMED ADIGÜZEL, TECHNIKER Fotos: Uwe Schinkel.

22 | NACHHALTIG Hohe Spritpreise und der Wunsch nach mehr Klimaschutz – neue Mobilitätskonzepte sind ein Schlüssel für eine nachhaltigere Zukunft. Insbesondere Elektromobilität spielt hierbei eine besondere Rolle. Doch wie viel kostet die Anschaffung bzw. das Leasing eines neuen E-Autos wirklich? Und wer profitiert von der staatlichen Förderung? ALLES, WAS SIE FÜR DIE FÖRDERUNG BRAUCHEN: Kauf- bzw. Leasingvertrag Fahrzeugschein die letzten zwei aktuellen Einkommenssteuerbescheide Identitätsnachweis Unterwegs die Umwelt schonen. VERGLEICHEN LOHNT SICH. Bei vielen Autohäusern laufen zusätzlich zur E-Auto-Förderung wirklich attraktive Rabattaktionen: Bei manchen Händlern wird die staatliche Fördersumme verdoppelt – andere bieten pauschale Zuschüsse beim Kauf oder Leasing eines Elektroautos oder Hybriden an. Ein Vergleich verschiedener Angebote kann sich daher finanziell deutlich auszahlen. AB WANN GILT DIE FÖRDERUNG? Gefördert werden Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden. Der Antrag kann seit Mai über das Online-Portal des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Die Prämie ist dabei sogar bis zu einem Jahr rückwirkend ab Zulassung oder Leasingbeginn gültig.

BESSER LEASEN ALS KAUFEN. Gerade bei der Anschaffung eines neuen E-Autos empfiehlt sich ein Leasingmodell. Warum? Leasing ist in vielen Fällen deutlich risikoärmer. Einerseits entfällt die hohe Einmalzahlung beim Kauf, andererseits ist das Restwertrisiko langfristig geringer und liegt beim Leasinggeber. Hinzu kommt einfach die bessere Planbarkeit von Kosten – wie Wartung, Garantie und Verschleiß. Unerwartete Reparaturkosten sind dagegen seltener ein Thema. MEHRERE TAUSEND EURO … können Sie beim Kaufen oder Leasen eines elektrisch betriebenen Neuwagens vom Staat dazubekommen. Die genaue Höhe dieser Förderung hängt einerseits vom Haushaltseinkommen und andererseits von der Anzahl der im Haushalt lebenden minderjährigen Kinder ab. Ein Beispiel: Wer bis zu 45 000 Euro im Jahr verdient und mindestens zwei Kinder hat, kann bei der Anschaffung eines vollelektrischen Autos mit einer Förderung von 6000 Euro rechnen. Voll elektrisch! Auch wir setzen in Sachen Mobilität auf Elektro. Unsere komplette Fahrzeugflotte wird seit 2021 elektrifiziert. Aktuell sind es acht E-Autos, vier Plug-inHybride und zwei Mild-Hybrid-Fahrzeuge. In diesem Jahr werden noch mindestens zwei Plug-in-Hybride durch vollelektrische Wagen ersetzt. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Mitarbeiter:innen mit Vergünstigungen für E-Bikes und Carsharing. In unseren Quartieren geben wir ebenso Gas – oder besser gesagt: Strom. Neue Ladesäulen und Fahrradgaragen sind eine wichtige Voraussetzung für eine zukunftsfähige Infrastruktur. Außerdem setzen wir auch in unseren Quartieren auf Carsharing, und zwar in Kooperation mit cambio.

24 | REZEPTE Erdbeerchutney Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren – Sommerzeit ist Beerenzeit. Von Mai bis September werden die süßen Früchtchen geerntet und landen zu günstigen Preisen frisch in unseren Supermärkten. Kurze Transportwege dank regionalem und saisonalem Anbau sorgen zusätzlich noch für eine positive Umweltbilanz. Viele Beeren sind ein leckerer und gesunder Snack für zwischendurch – und lassen sich darüber hinaus zu zahlreichen köstlichen Rezepten verarbeiten. Warum denn nicht mal herzhaft? Erdbeeren sind süß, fruchtig und erfrischend – doch sie können so viel mehr. Zum Beispiel als süßsauerscharfe Ergänzung zu Gegrilltem oder Käse. Alles unter Rühren aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Nach dem Abkühlen ist das Chutney fertig. Wer möchte, kann das noch heiße Chutney in sterile Gläser füllen und einwecken – so bleibt es lange haltbar. Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend Schalotten schälen und fein hacken. Die halbe Chilischote – je nach gewünschter Schärfe auch mehr oder weniger – entkernen und in feine Ringe schneiden. Die Rosmarinnadeln abzupfen und grob hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Schalotten darin glasig anschwitzen und anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen. Beerenstark! 250 g Erdbeeren 1 Schalotte ½ rote Chilischote 1 Zweig Rosmarin ½ TL Olivenöl ½ TL schwarzer Pfeffer 2 EL Balsamico 1 EL Zucker 1 Prise Salz ZUTATEN: �

Fruchtig, cremig, unwiderstehlich: Dieser Blaubeer-Käsekuchen ist unser Lieblingsrezept für den Sommer. Zutaten für den Teig miteinander verkneten, in einer 26er-Springform verteilen, andrücken und am Rand ca. 4 cm hochziehen. Die Form bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen. Anschließend Quark und Frischkäse in einer Schüssel glattrühren und beiseitestellen. Butter und Zucker schaumig schlagen, die Eier nach und nach unterrühren sowie Speisestärke und Zitronensaft hinzufügen. Nun die Quarkmasse vorsichtig unter die Butter-Zucker-Mischung heben, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. Die Blaubeeren gründlich waschen und trocken tupfen. Die Springform aus dem Kühlschrank nehmen und die Hälfte der Creme auf den Teig geben. Einen Teil der Blaubeeren darauf verteilen, anschließend die restliche Creme einfüllen und mit den übrigen Blaubeeren bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 170 °C (Ober-/ Unterhitze) etwa 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Wichtig: Nach der Backzeit den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür im Ofen abkühlen lassen. � Für den Teig: 400 g Mehl 200 g Butter 100 g Zucker 1 Ei Für die Füllung: 800 g Quark 200 g Frischkäse 200 g Zucker 70 g weiche Butter 50 g Speisestärke 5 Eier 1 EL Zitronensaft 400 g Blaubeeren ZUTATEN: Blaubeer-Käsekuchen

Am Wochenende wird Thomas Henseler zum richtigen Rock-Star ÖFTER MAL WAS NEUES. Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung hat Thomas Henseler eine Menge erlebt und gesehen. Überraschungen gibt es in seinem Job aber immer noch – und das fast jeden Tag. „Ich überlege mir morgens auf der Fahrt ins Büro, was ich in welcher Reihenfolge erledigen muss. Dann komm ich hier herein … und dann ist alles wieder ganz anders.“ Aber genau das macht für ihn den Reiz aus. Die Arbeit mit Menschen, die täglich neue Herausforderungen mit sich bringt. Er trifft immer den richtigen Ton. WEIL DER JOB JA AUCH SPASS MACHT. „Wir arbeiten hier alle daran, dass die Menschen gerne bei uns wohnen“, so bringt Thomas Henseler seine Arbeit im Immobilienmanagement auf den Punkt. In seiner Rolle als Teamleiter ist er dabei für die Bereiche Vermietung und Kundenberatung verantwortlich. Zwar kümmert er sich als Führungskraft nicht mehr um alles persönlich, aber den ein oder anderen Kundentermin lässt er sich trotzdem nicht nehmen – ganz einfach, „weil der Job ja auch Spaß macht“. DAS NEUE TAGESGESCHÄFT. So auch für Thomas Henseler. Sein aktuelles Lieblingsprojekt ist die Modernisierung des Wohnparks Schellenbeck. Dabei verantwortet er das kommunikative Konzept – bei einem Projekt dieser Tragweite und Reputation eine ganz besondere Aufgabe. Eine Aufgabe, die zwar viel Zeit in Anspruch nimmt, doch die ihn und sein Team wirklich mit Stolz erfüllt. Da werden auch die Meilensteine gebührend gefeiert – zum Beispiel mit einer Partie Swingolf. WIE GUT DU BIST, ZEIGT SICH AN SCHLECHTEN TAGEN. Menschen glücklich zu machen, für sie da zu sein – genau das sind für Henseler echte Erfolgserlebnisse. Auch dann – oder vielleicht sogar besonders dann –, wenn Gespräche nicht so einfach sind. Zum Beispiel, weil aufgrund von Modernisierungsarbeiten Mieter:innen zeitweise ihre Wohnung verlassen müssen. „Man macht sich im Vorfeld Gedanken, wie die Menschen reagieren, ob sie vielleicht wütend werden – und dann bringen sie einem oft Verständnis entgegen.“ Es sind genau diese Momente, die ihm so viel bedeuten: Menschen mit Wertschätzung zu begegnen – und diese Wertschätzung dann auch zurückzubekommen. Mit einer Menge Spaß bei der Sache – so erlebt man Thomas Henseler. Der 39-Jährige aus Herne ist zweifacher Familienvater und arbeitet bei der gwg wuppertal als Teamleiter im Immobilienmanagement. Wer eine Wohnungbei uns gemietet hat oder mieten möchte, hat mit ihm und seinem Team zu tun. Heute stellen wir ihn genauer vor. 26 | GANZ PERSÖNLICH

Foto: Uwe Schinkel. Thomas Henseler, Teamleiter im Immobilienmanagement.

IMMER AUF DEM LAUFENDEN. Mit zwei Kindern wird es Thomas Henseler auch in seiner Freizeit selten langweilig. Einen Ausgleich hat er dennoch gefunden: das Joggen. Angefangen hat alles mit einem ambitionierten Ziel – der Besteigung der Zugspitze mit Freunden. Dafür war körperliche Fitness gefragt. Also schnürte er die Laufschuhe. Was zunächst als Vorbereitung gedacht war, entwickelte sich mit der Zeit zu mehr: zu einer festen Auszeit im Alltag – einer Zeit nur für sich, in der er abschalten und neue Energie tanken kann. Ein bisschen Ambition schwingt allerdings noch immer mit: Im Oktober möchte er bei der Westenergie Seerunde an den Start gehen – 18,5 Kilometer rund um den Baldeneysee. VOM BÜRO AUF DIE BÜHNE. Seine zweite große Leidenschaft ist die Musik. Ob auf der gwg-Weihnachtsfeier oder bei einem RockKonzert – mit Gitarre und Gesang steht Thomas Henseler regelmäßig auf der Bühne und unterstützt verschiedene Bands. Besonders gerne spielt er allerdings in einer Combo, die als Hausband für Clubhotels durch Europa tourt. Spanien, Italien oder die Türkei – immer wieder führt ihn die Musik an neue Orte. Zwei Wochen dauert dann so ein Hotel-Gig. In der Zeit unterhält er die Gäste mit einer Mischung aus modernen Popsongs und zeitlosen Klassikern und sorgt so für gute Stimmung. Nebenbei wird dann noch Urlaub gemacht. Egal, ob privat oder beruflich – Thomas Henseler trifft immer den richtigen Ton. Im Hintergrund, aber voll dabei: Thomas Henseler rockt die Bühne zusammen mit der Band Layment.

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Guckt mal, wer da krabbelt! Raus in die Natur. Ob am Tag oder Abend – draußen gibt’s immer eine Menge zu entdecken. Tiere, Pflanzen und ein Blick in den nächtlichen Himmel zeigen, wie spannend die Natur sein kann. Wir haben für euch mal ein paar Entdecker-Tipps zusammengestellt. Im Wald ist es alles andere als ruhig. Er ist Lebensraum für unzählige Tiere – nicht nur zwischen Büschen und Bäumen. Auch unter euren Füßen ist so richtig was los. Goldschmied Marienkäfer Balkenschröter Alpenbock Lilienhähnchen Was meint ihr: Wie viele Tiere leben in einem Liter Erde? Findet es doch einfach selbst heraus. • einen leeren Getränkekarton (1 Liter) • eine Schaufel • eine flache, helle Unterlage • eine Lupe • ein grobes Küchensieb ⇨ Das braucht ihr: Zuerst nehmt ihr eure Probe. Sammelt mit der Schaufel Erde aus dem Waldboden und füllt sie in den Getränkekarton. Wenn er voll ist, habt ihr einen Liter. Breitet die Erde dann auf eurer hellen Unterlage aus. Siebt und sortiert grobe Bestandteile wie Blätter und Zweige heraus. Jetzt könnt ihr zählen, wie viele Tiere ihr entdeckt – benutzt dazu die Lupe. ⇨ Und so geht’s: 30 | KINDERSEITE

Herausgeber gwg Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal Hoeftstraße 35 42103 Wuppertal Chefredaktion Nenja Lindner (V. i. S. d. P.) Fotografie Uwe Schinkel (Titelfoto) Einzelnachweise sind direkt neben den Fotos oder auf den entsprechenden Seiten aufgeführt. Konzeption, Gestaltung, Text und Redaktion khipu GmbH Druck Druckerei Hitzegrad Stand 05/2026 Hirschkäfer Sammelt zuerst ein paar kleine Stöckchen – sie werden die Griffe für eure Pinsel. Für den Malaufsatz könnt ihr Blumen, Blüten, Gräser oder Blätter verwenden. Bindet euer Naturmaterial einfach vorne an einem Stöckchen fest. Das klappt mit Garn oder mit Gräsern aus der Natur. Schon ist euer Wald-Pinsel fertig! Der Wald-Pinsel Mit Stiften kann jeder malen. Doch wie wäre es mit etwas anderem? Baut euch euren Natur-Pinsel aus Pflanzen. Alles, was es dazu braucht, findet ihr im Wald: IMPRESSUM | 31 Jetzt könnt ihr damit ein Bild malen. Schickt uns euer Kunstwerk – unter allen Einsendungen verlosen wir einen tollen Preis: mitmachen@gwg-wuppertal.de

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