Unternehmensbericht 25/26

Vielen ist der Wuppertaler Hof als das Gebäude neben dem Opernhaus bekannt. Dabei handelt es sich um ein Bauwerk mit einer großen und spannenden Geschichte – gerade in seiner Zeit als Hotel. Doch den Wuppertaler Hof macht nicht nur seine Vergangenheit aus. Genauso steht er für den Fortschritt und die Entwicklung unserer Stadt. Neben der Bundesbahndirektion ist der Wuppertaler Hof ein weiterer sichtbarer und zentral gelegener Ankerpunkt für die Menschen in Wuppertal. Orte für die Bürger:innen sowie für den Service, den wir als Stadt ihnen bieten. Hier laufen unterschiedlichste Beratungsangebote zusammen und ergänzen sich dabei: Von der Beantragung des Führerscheins und Personalausweises bis hin zur Pflegeberatung – gebündelt an zwei zentralen, gut erreichbaren Orten. Auf diese Weise gelangen die Menschen nicht nur schnell und unkompliziert zu ihren richtigen Ansprechpartner:innen, sondern kommen auch mehr mit der Vielfalt der unterschiedlichen Services in Kontakt. Zusätzlich strahlen die historischen Gebäude eine Wertigkeit aus, die von den Bürger:innen als positiv wahrgenommen wird. Gleichzeitig erleichtert und fördert die Zentralisierung der einzelnen Institutionen schnelleren Austausch sowie engere Zusammenarbeit untereinander. So entstehen Synergien, die dabei helfen, voneinander zu profitieren. Dadurch werden Abstimmungswege verkürzt und interne Prozesse effizienter gestaltet. Dazu trägt vor allem auch die Entwicklung zeitgemäßer Arbeitswelten bei. Das Arbeitsumfeld der Mitarbeitenden – gerade im Wuppertaler Hof – hat sich aufgrund der Modernisierungsarbeiten durch die gwg wuppertal maßgeblich verbessert. Insgesamt ist das ein wertvoller Beitrag zur Stadtentwicklung. Damit beweist die gwg ihre starke Verbundenheit mit der Stadt und kommt ihrem gemeinnützigen Auftrag nach. Gerade der Umgang mit der historischen Bausubstanz zeugt von einem verantwortungsvollen sowie nachhaltigen Bewusstsein für die Gebäude und die Geschichte Wuppertals. Denn Orte wie der Wuppertaler Hof stehen nicht nur für architektonische Qualität, sondern auch für die Identität einer Stadt. Durch die neue Nutzung bleibt diese Geschichte sichtbar und wird zugleich in die Zukunft weitergetragen – als lebendiger Ort für Begegnung, Beratung und gesellschaftliches Zusammenleben. Mehr als nur Steine. ANNETTE BERG BEIGEORDNETE ENGAGEMENT › Stadtentwicklung beschäftigt sich mit mehr als nur dem Eingriff in die bauliche Substanz einer Stadt. Ebenso geht es um das Zusammenleben und die Bedürfnisse ihrer Bürger:innen. Der Wuppertaler Hof verbindet beides miteinander: die Modernisierung eines historischen Gebäudes und die Entwicklung moderner bürgernaher Beratungsangebote. Welche Bedeutung Projekte wie diese für Wuppertal haben, erklärt die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Schule und Integration, Annette Berg. › stadtentwicklung 84

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