Mit gutem Beispiel voran. Ob Wohnpark Schellenbeck oder Wup- pertaler Hof – mit ihren umfassenden Modernisierungen setzt die gwg architektonische und städtebauliche Impulse, die von großer Relevanz für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung sind. Es handelt sich um Projekte, die den Menschen in Wuppertal direkt zugutekommen und gleichzeitig als Beispiele dafür dienen, wie energetische Maßnahmen wirtschaftlich und sozial verträglich umgesetzt werden können. Was diese Projekte von anderen Projekten unterscheidet, ist dabei in erster Linie ihr Budget. Investitionen von ca. 13 Mio. Euro beim Wuppertaler Hof sowie über 60 Mio. Euro für die erste Phase beim Wohnpark Schellenbeck zeigen, dass es sich um Leuchtturmprojekte handelt, die über das normale Bestandsmanagement hinausgehen – und branchenweite Beachtung erfahren. Mit lebendigen Quartieren Städte entwickeln. Neben der Weiterentwicklung bestehender Quartiere gehört auch die Schaffung neuer Wohn- und Lebensräume zu einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung. Ein Beispiel dafür ist das „heidter carré“ auf dem ehemaligen Gelände der Bremme-Brauerei in Wuppertal Heckinghausen. Das Quartier verbindet Wohnen, Kinder betreuung, nachhaltige Mobilitätsan- gebote und Nahversorgung mitein- ander. „Aus städtebaulicher Sicht ist das ‚heidter carré‘ ein einzigartiges Projekt für Wuppertal und ein wichtiger Impulsgeber für die Aufwertung des gesamten Stadtteils“, so Wolfgang Renner. Es zeigt beispielhaft, wie die Entwicklung innerstädtischer Flächen neue Perspektiven eröffnet. Damit macht das „heidter carré“ deutlich, dass Quartiersentwicklung auch Stadtentwicklung voranbringen kann. Entwicklung braucht einen Rahmen. Modernisierung ist gut, doch auch neu zu bauen ist perspektivisch einfach unerlässlich. Hier braucht es wieder bessere Rahmenbedingungen: „Das hilft nicht nur dem Wohnungsmarkt, sondern schafft auch städtebauliche Impulse – etwa durch die Schließung von Baulücken und die Entwicklung neuer Quartiere“, verdeutlicht Renner die Situation. Um das mit bezahlbarem Wohnraum zu vereinbaren, braucht es insbesondere eine Verbesserung der Förderlandschaft. Nur so können neue Projekte im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung erfolgreich umgesetzt werden. 71
RkJQdWJsaXNoZXIy NjAxNTI=