Unternehmensbericht 25/26

39 In Nordrhein-Westfalen arbeiten wir an den Städten von morgen. Klimaneutrale Quartiere, Wohnraum für jeden Geldbeutel, nachhaltige Mobilität und lebendige Innenstädte. Wir sehen familiengerechte Wohnorte, wo mittendrin Senior:innen selbstbestimmt leben können und auch Singles eine passende Bleibe finden. Und Nordrhein-Westfalen steht mit seiner Landesinitiative Go4Bauland für die Transformation von Flächen im Bestand. Vieles ist schon da, wir müssen es nur sehen und ergreifen: ehemalige Industrieareale, untergenutzte große Immobilien, leer stehende Gewerbekomplexe. Diese Orte bieten Chancen für Wohnen, Arbeiten und Begegnung. Die kluge Transformation bestehender Strukturen löst viele Aufgaben gleichermaßen: Ressourcenschutz, Klimaanpassung und Identitätsstiftung über bauliche Strukturen. Aber eines ist klar: Die Politik setzt Rahmenbedingungen, für die Realisierung brauchen wir starke Partner wie die gwg wuppertal. Sie setzt mit dem „Wohnpark Schellenbeck“ ein starkes Signal für modernes, bezahlbares und klimagerechtes Wohnen. Durch den Einsatz von insgesamt 13,2 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung gelingt es, die notwendige Modernisierung wirtschaftlich und für die Mieter:innen bezahlbar durchzuführen. Und ich bin sicher: Auch in Zukunft wird die gwg wuppertal ein verlässlicher Partner auf dem Weg zu den Quartieren von morgen sein. Gastbeitrag, Ina Scharrenbach, MdL, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Was uns den Weg zu diesem Ziel steinig und beschwerlich macht, sind steigende Baukosten, höhere Zinsen, bürokratische Hürden, Investitionszurückhaltung und zu wenig Bauland. Das alles mag uns aufhalten, aber keinesfalls von unserem Weg abhalten. Im Gepäck haben wir die öffentliche Wohnraumförderung. Im Jahr 2025 konnten wir ein historisches Rekordergebnis erzielen, mit rund 2,4 Milliarden Euro Fördervolumen für 13.356 Wohnungen. Das war so viel wie nie zuvor für die Schaffung und Sicherung von Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen. Das war ein großer Schritt. Hier ist der nächste: Die Erhöhung des mehrjährigen Wohnraumförderprogramms 2023 bis 2027 um 1,5 Milliarden auf 12 Milliarden Euro wird uns viele weitere Etappen voranbringen. Gleichzeitig reißen wir bürokratische Hürden nieder. Denn wir stehen für einen Paradigmenwechsel bei Bauvorhaben im Gebäudebestand. Daher hat die Landesregierung einen Entwurf zur Änderung der Landesbauordnung in den Landtag eingebracht – den BauCode NRW. Dadurch werden bau- ordnungsrechtliche Vorschriften, die Verzögerungen und Verteuerungen im Bau zur Folge haben, drastisch reduziert. Wir können dadurch viel schneller bauen. INA SCHARRENBACH NRW-BAUMINISTERIN

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