15 istisches Bild zu erhalten, das über den eigenen Tellerrand bzw. die eigene Liegenschaftsgrenze hinausgeht. Wenn wir über Nachbarschaft und insbesondere wenn wir über Nahversorgung und Mobilität sprechen, macht es keinen Sinn, vor unserer ,Haustür‘ Schluss zu machen. Wir berücksichtigen immer, was im weiteren Umfeld vorhanden und nutzbar ist, und gehen auf dieser Basis in Synergien und Kooperationen. Denn Angebote sollen dort entstehen, wo echte Nachfrage ist – oder wo man durch ein schlüssiges Konzept Nachfrage generieren kann. Wir möchten Entwicklungen anstoßen, vernetzen und Verantwortung für sie übernehmen. Wir verstehen uns als Akteur, der auch mal Themen auf die Agenda bringt und Kooperationen initiiert. Zum Teil auch dort, wo niemand sonst aktiv wird, das ist die aktiv gestaltende Rolle der gwg wuppertal. Wir verstehen uns als verlässlicher Partner der Stadt und Stadtgesellschaft – das ist ein Stück weit auch unser Auftrag. Funktionierende Quartiere entstehen im Dialog. Gute Absichten allein reichen nicht – ohne Steuerung laufen sie ins Leere. Sie müssen bedarfsgerecht und zielgerichtet umgesetzt werden. Dazu muss man wissen, was die Menschen im Quartier wirklich bewegt und was sie brauchen. Die gwg führt deshalb regelmäßig Kundenzufriedenheitsanalysen und quartiersbezogene Bedarfserhebungen durch – mit dem Ziel, konkrete Optimierungen daraus abzuleiten. Laura Harnisch beschreibt, wie Mieter:innen auch aktiv einbezogen werden – etwa jüngst bei Begehungen im Stadtteil Ronsdorf. Nachdem das gwg-Team das Quartier in Augenschein genommen hatte, konnten Bewohner:innen zu einer offenen Runde dazustoßen, um ihre Anliegen zu äußern und Impulse einzubringen. Die Ergebnisse münden in konkrete Maßnahmen – ob gegen Fremdparker, für besseres Abfallmanagement oder für neue Mobilitätsangebote. Dafür greift die gwg nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf Daten externer Quartiersinformationssysteme zurück – um ein real-
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