Unternehmensbericht 25/26

69 Wohnraum zu schaffen und Gewerbeeinheiten zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, ist ein zentrales Element von Stadtentwicklung. Als kommunale Tochter und größte Vermieterin Wuppertals trägt die gwg dabei eine ganz besondere Verantwortung. Es geht darum, städtebauliche Akzente zu setzen und zugleich einen sozialen Auftrag zu erfüllen. Stadtentwicklung heißt Verantwortung. „Aus meiner Sicht bedeutet Stadtentwicklung, im Zuge zeitlicher Entwicklungen die bestmöglichen Fortschritte zum Wohle der Stadt und der Bevölkerung zu machen“, beschreibt Wolfgang Renner, Prokurist und Ressortleiter Portfoliomanagement und Finanzierung sowie Unternehmensentwicklung, das Verständnis der gwg wuppertal von Stadtentwicklung. Diese Verantwortung spiegelt sich insbesondere in den einzelnen Quartieren wider und zahlt auf den städtebaulichen Gesamtkontext ein. Besonders deutlich wird das beim Thema Klimaschutz: „Wenn wir heute handeln, geschieht das immer mit Blick auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2045“, erklärt Renner. Eine der größten Herausforderungen besteht dabei in der Vereinbarkeit ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte. Strategie und Organisation. Strategisch lässt sich das Thema Stadtentwicklung auf einer der obersten unternehmerischen Ebenen der gwg wuppertal einordnen – konkret im Portfoliomanagement. Dort werden die strategische Ausrichtung des Bestands sowie zentrale Zukunftsthemen definiert. Allerdings erfordert Stadtentwicklung auch eine interdisziplinäre Herangehensweise: Vom Immobilienmanagement bis zur Unternehmenskommunikation ergeben sich für alle Bereiche Berührungspunkte. Dabei versteht sich die gwg als Partnerin der Stadt sowie städtischer Unternehmen: „Wir handeln partnerschaftlich, weil es heute gar nicht mehr anders geht: Themen wie Energieversorgung und Mobilität lassen sich nur gemeinsam gestalten“, so Renner.

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