Unternehmensbericht 25/26

Mobilitätsgesellschaft. GEMEINSCHAFT › Wie wollen wir wohnen, leben – und uns in der Stadt fortbewegen? Fragen, die wir uns als gwg wuppertal kontinuierlich stellen und bei den Planungen für unseren Bestand berücksichtigen. Wir verstehen Mobilität als zentralen Baustein lebenswerter Quartiere. Dabei orientieren wir uns an der Idee der Stadt der kurzen Wege – und den Ergebnissen unserer Quartiersbefragungen zum tatsächlichen Bedarf und Verhalten unserer Mieter:innen: Wie ist das Interesse an Carsharing, E-Mobilität oder Fahrradgaragen, aber auch Barrierefreiheit und ÖPNV-Anbindung? Dabei kennen wir das klassische „Henne-Ei-Problem“: Angebote werden oft erst genutzt, wenn sie da sind. Dennoch entsteht Infrastruktur bei uns nicht „blind auf Verdacht“. Denn Mobilität beginnt und endet nicht an unserer Quartiersgrenze – wir denken sie immer im größeren Kontext. Welche Angebote im Umfeld sind bereits vorhanden und nutzbar? Was brauchen und nutzen die Menschen tatsächlich? Und wo können wir Impulse und Synergien schaffen oder kooperativ andocken? Apropos: Beim Carsharing haben wir eine Partnerschaft mit Cambio – zum Vorteil unserer Mieter:innen und Mitarbeitenden. Leihstationen betreiben wir u. a. am Kleeblatt, am Heinrich-Bammel-Weg und an der Ecke Wiesenstraße/Höchsten, weitere folgen. Cambio baut seinen E-Auto-Anteil kontinuierlich aus. Und auch wir stehen zunehmend unter Strom: In unseren Quartieren stellen wir Ladestationen bereit oder haben die Infrastruktur vorgerüstet. Unser Fuhrpark wird seit 2021 elektrifiziert – aktuell acht E-Autos, vier Plug-in- und zwei MildHybride; noch in diesem Jahr ersetzen vollelektrische Wagen mindestens zwei Plug-in-Hybride. Mitarbeitende unterstützen wir mit Zuschüssen für E-Bikes und Carsharing. An unserer Geschäftsstelle in der Hoeftstraße stehen Ladestationen für Team und Quartier bereit. Wer lieber Zweirad fährt, findet sichere Abstellmöglichkeiten in unseren Fahrradgaragen: Auf dem Sedansberg betreiben wir gemeinsam mit dem Wuppertaler Bau- und Sparverein eine E-Bike-Garage mit Dachbegrünung – direkt aus einer Quartiersbefragung entstanden. Das heidter carré beherbergt drei Garagen mit je zwölf Stellplätzen und E-Lademöglichkeiten, eine davon auch für externe Nutzer:innen. Im Quartier Mirke sind wir am Mobilitäts-Hub des Forschungsprojekts „MiQ – Mobilstationen im Quartier“ beteiligt: mit Ladesäulen, Cambio-Stellplätzen, einer E-Bike-Garage und Platz für Lastenräder. Stichwort Forschung: Wir unterstützen koop.mobil der Neuen Effizienz – ein Projekt, das Mobilitätslösungen im Bergischen Städtedreieck systematisch bündelt und kooperativ weiterentwickelt. Last, but not least die Letzte Meile: Im ersten sanierten Punktbau des Wohnparks Schellenbeck sind Paketboxen direkt in die Klingel- und Briefkastenanlage integriert – kompatibel mit verschiedenen Versanddiensten. 30 › stadt und quartier

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