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Jahresabschluss 2019: GWG übertrifft wirtschaftliche Ziele

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal (GWG) als 95prozentige städtische Tochter und größte Vermieterin Wuppertals besitzt derzeit rund 5.600 Wohnungen, davon 120 Senioren-Service-Wohnungen. Außerdem vermietet sie rund 41.000 m² Gewerbefläche.

 

GWG-Geschäftsführer Oliver Zier | Foto: Uwe Schinkel

Weiter auf Erfolgskurs

Der Jahresabschluss 2019 zeigt es deutlich: Die GWG hat alle Ziele im Zusammenhang mit ihrer Neuaufstellung erreicht und ist weiterhin wirtschaftlich auf einem sehr guten Weg. So kann der Konzern wieder verstärkt Investitionsprojekte umsetzen und sich zu den erfolgreichen Wohnungsbaugesellschaften zählen.

Kennzahlen zum Jahresabschluss 2019

Der Jahresabschluss 2019 weist aufgrund des überaus positiven Jahresergebnisses eine weitere Verbesserung der Eigenkapitalquote auf (25,5 % gegenüber 25,0 % im Vorjahr). Damit liegt die GWG weiterhin auf einem wettbewerbsfähigen Niveau. Rund 12,4 Mio. € hat die GWG in 2019 für sonstige betriebliche Aufwendungen, Personal und Zinsen ausgegeben – im Vorjahr waren es noch rund 13,2 Mio. €. Parallel dazu haben sich die Umsätze aus der Hausbewirtschaftung von 36,3 Mio. € im Vorjahr auf 36,5 Mio. € in 2019 leicht erhöht. Das Rohergebnis (21,7 Mio. € in 2019) ist im Vergleich zum Vorjahr (24,0 Mio. €) um rund 2,3 Mio. € gesunken. Bereinigt um die Effekte aus den in 2018 noch enthaltenen Erlösen aus Verkäufen (2,4 Mio. €) hat sich die GWG damit stabil entwickelt. Das Wirtschaftsjahr 2019 schloss mit einem Gewinn von rund 1,7 Mio. € (Vorjahr 2,7 Mio. €).

Immobilienmanagement

In den nächsten 10 Jahren wird die GWG rund 144 Mio. € in den Wohnstandort Wuppertal investieren. Hiervon entfallen rund 123 Mio. € auf nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität im Bestand. So kann die Attraktivität der Gebäude und Wohnungen weiter gesteigert werden. Dies gewährleistet zudem die Werterhaltung der Häuser. Hinzu kommen gezielte Neubauprojekte, die dazu dienen, den Gesamtbestand aufzufrischen und neue Angebote für die rege Nachfrage in Wuppertal zu schaffen.

Auch in 2019 setzte die GWG wieder umfangreiche Modernisierungs-maßnahmen um. Allen voran ist das Großprojekt Sedanstraße 75-89 in Wuppertal Barmen zu nennen. Hier wurden seit 2017 insgesamt acht denkmalgeschützte Mehrfamilienhäuser mit 59 Wohnungen ganzheitlich und vor allem energetisch modernisiert. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten werden momentan die Außenanlagen aller acht Häuser umgestaltet. Es werden z. B. Mietergärten angelegt und eine Wildblumenwiese nebst Bienenhotel errichtet. Hierdurch erhält die Wohnanlage ein zusätzliches Qualitätsmerkmal. Das Projekt findet damit seinen Abschluss. Zudem wurden insgesamt 209 Wohnungen modernisiert und die vorbereitenden Planungsarbeiten für weitere Großmodernisierungen, wie zum Beispiel die Umbaumaßnahme Wuppertaler Hof sowie der Um-/Ausbau der Lise-Meitner-Straße, wurden vorangetrieben. Hier sollen moderne, kundenfreundliche Büroflächen für den Stadtkonzern entstehen, die auch einen Einstieg in die „Arbeitswelten 4.0“ ermöglichen. Anfang 2020 haben die Bauarbeiten für das „heidter carré“ begonnen. An der Untere Lichtenplatzer Straße entsteht das erste Neubauvorhaben der GWG seit Ende der 1990er Jahre. Auf dem verbleibenden Grundstück der ehemaligen Bremme-Brauerei in Wuppertal Heckinghausen werden 30 barrierefreie Wohnungen mit einer Kindertagesstätte kombiniert.

Die positive Leerstandsentwicklung der letzten Jahre setzte sich ebenfalls in 2019 fort. Zum Jahresende standen rund 3,3 % der GWG-Wohnungen leer. Dies entspricht einer Verbesserung von rund 9 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt der Anteil leerstehender Wohnungen im Bestand der GWG deutlich unter dem gesamtstädtischen Wert. Eine weitere Senkung des Leerstands ist für die nächsten Jahre geplant.

Digitalisierungsstrategie

Die GWG hat sich auch im Jahr 2019 intensiv mit der digitalen Transformation und der damit verbundenen Potenziale auseinandergesetzt. Das Ergebnis war und ist eine von allen Mitarbeitern erarbeitete und unterstützte Digitalisierungsstrategie für die kommenden drei Jahre. Ziel ist es, die städtische Tochter für neue, komplexere, immer schneller werdende Anforderungen von heute und morgen stark zu machen. Auf diese Weise können die Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit weiter gesteigert werden.

Personalentwicklung und Kulturwandel

Auch in 2019 setzte die GWG wieder auf die Qualifizierung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. So hat die GWG u.a. im letzten Jahr ein agiles Projektmanagement neben der Linienorganisation aufgebaut, um über die klassischen Abteilungsgrenzen hinaus zukunftsweisende Projekte - z.B. aus dem Bereich Digitalisierung - erfolgreich umzusetzen.

Mit der GWG ins Berufsleben

Kontinuierliche Ausbildungsarbeit im Berufsbild Immobilienkaufmann/-frau wird bei der GWG seit Jahren großgeschrieben. So schlossen im August 2019 wieder zwei junge Mitarbeiter ihre Ausbildung erfolgreich ab. Im Sommer 2020 wird diese Erfolgsgeschichte mit dem Ausbildungsbeginn von sogar drei neuen jungen Nachwuchskräften fortgeschrieben.



 

Zahlen und Fakten

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Kurz und knapp: Wissenswerte Daten rund um die GWG Wuppertal.

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Ausgewählte Projekte, für die die GWG mit Preisen ausgezeichnet worden ist.

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