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GWG prognostiziert "erfolgreiche Wende"

GWG-Geschäftsführer Oliver Zier. FOTO: GWG

Wuppertal. Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Wuppertal (GWG) hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Verlust von 3,8 Millionen Euro abgeschlossen. Dennoch sieht sich das Unternehmen auf dem Weg der Konsolidierung. 2018 soll ein Gewinn von rund zwei Millionen Euro eingefahren werden.

Durch die Kapitalmaßnahmen der Gesellschafter (insgesamt rund 61,9 Millionen Euro) habe sich die Eigenkapitalquote von 7,5 auf nun 23,2 Prozent verbessert. Damit liege man nun "auf einem wettbewerbsfähigen Niveau". Als Folge der Trennung von der Service-Wohnanlage "Am Springer Bach" zum 31. Dezember 2017 falle außerdem eine jährliche Unterdeckung von rund 1,3 Millionen Euro weg und verhelfe zu mehr Handlungsspielraum, heißt es.
Zudem habe die Stadt Wuppertal die GWG mit Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse (DAWI) betraut – insbesondere Aktivitäten im Hinblick auf die Stabilisierung von Quartieren und das soziale Management. "Darüber hinaus setzt die GWG verschiedene Maßnahmen der Optimierung um - wie z. B. eine umfangreiche Rückführung der Bankverbindlichkeiten, Verkäufe ausgewählter Immobilen sowie ein sozial verträglicher Personalabbau."

Die GWG ist eine 95-prozentige städtische Tochter. Als größte Vermieterin Wuppertals besitzt sie nach eigenen Angaben derzeit 5.614 Wohnungen, davon 120 Senioren-Service-Wohnungen. Außerdem vermietet sie rund 40.600 Quadratmeter Gewerbefläche. Zum Jahresende standen rund 4,5 Prozent der GWG-Wohnungen leer. "Damit liegt der Anteil leerer Wohnungen im Bestand der GWG deutlich unter dem gesamtstädtischen Wert."

In den nächsten zehn Jahren sind Investitionen von knapp 100 Millionen Euro geplant, "um die Attraktivität der Gebäude sowie der Wohnungen zu steigern. Hinzu kommen gezielte Projekte im Neubau, die dazu dienen, den Gesamtbestand aufzufrischen und neue Angebote für die rege Nachfrage zu schaffen."

2017 modernisierte die GWG 146 Wohnungen. Da Projekt "Modellhaus" in der Sedanstraße 85 in Barmen wurde im Sommer 2017 abgeschlossen. 2018 werden die Nachbarhäuser 81, 83, 87 und 89 ebenfalls modernisiert. Außerdem plant die GWG, erstmalig seit Ende 2001, wieder zu bauen - auf dem ehemaligen Bremme-Gelände in Barmen sollen eine Kita und 28 Wohnungen entstehen.

Fazit der GWG: "Das Geschäftsjahr 2017 war durch die Erarbeitung abschließender Maßnahmen im Rahmen der Konsolidierung der Gesellschaft geprägt. Zum Jahresende erfolgten umfangreiche Kapitalmaßnahmen der Gesellschafter in Höhe von insgesamt circa 61,9 Millionen Euro. Durch diese Maßnahmen hat die GWG alle Ziele im Zusammenhang mit der Neuaufstellung erreicht. Damit ist der Konzern wirtschaftlich auf einem guten Weg und nimmt künftig verstärkt wieder Investitionsprojekte in den Blick. Die GWG hat damit wieder zu den nachhaltig erfolgreichen Wohnungsbaugesellschaften aufgeschlossen, was anhand der wesentlichen Finanz- und Bilanzkennzahlen ablesbar ist. Schließlich wird auch das Jahresergebnis für 2018 die erfolgreiche Wende untermauern."

 Wuppertaler Rundschau online vom 4. Juli 2018

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